Tarifnachrichten

Montag, den 15. Januar 2018 um 16:52 Uhr

Der Druck steigtAuch die dritte Tarifverhandlung heute in Nürnberg ist ohne Ergebnis zuende gegangen. Das bisherige Angebot der Arbeitgeber von 2 Prozent mehr Entgelt plus einer Einmalzahlung von 200 Euro wurde nicht nachgebessert. Beim von der IG Metall geforderten Recht für die Beschäftigten, ihre Arbeitszeit vorübergehend abzusenken, haben die Arbeitgeber immerhin Gesprächsbereitschaft signalisiert – allerdings nur unter der Bedingung einer weiteren Öffnung der Arbeitszeiten nach oben. Beim Entgeltzuschuss verweigern sich die Arbeitgeber weiterhin.
Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagt dazu: „Die Arbeitgeber haben sich heute minimal bewegt, das reicht aber nicht aus. Wir müssen den Druck also weiter erhöhen. Ab morgen wird eine zweite, noch stärkere und noch längere Warnstreikwelle über Bayern rollen. Wir halten an unserem kompletten Forderungspaket inklusive Entgeltzuschuss fest.“ Der nächste Verhandlungstermin in Bayern ist der 25. Januar.